"… und es war namentlich bei Tische, wo diese stacheligen Verse fabriziert wurden."
Der diesen Satz schrieb, ist namentlich nicht benannt. Aber über die er schrieb, das waren keine Unbedeutenderen als Goethe und Schiller.
Nachdem Johann Wolfgang v. Goethe dem Dichter der "Räuber", Friedrich Schiller so lange aus dem Weg gegangen war, wurde die 1794 in Jena begründete Freundschaft zwischen beiden umso intensiver, nachhaltiger und produktiver.
An den gemeinsam verfassten "Xenien" - sprich stacheligen Versen - hatten beide ihre Freude.
Schillers Gartenhaus und die Gartenzinne, der alte Steintisch, der Hörsaal seiner akademischen Antrittsvorlesung, die Schillerkirche in Wenigenjena, das Inspektorhaus des Botanischen Gartens, das erste Goethedenkmal der Welt, der alte Ginkgo-biloba, die "Grüne Tanne" - begeben Sie sich auf die Spuren des Lebens und Wirkens der beiden großen Dichter und Denker in unserer Stadt.

